Star Trek Beyond Review

Ich war inzwischen zwei Mal in Star Trek Beyond und hoffe noch ein drittes Mal gehen zu können, sofern es die Zeit erlaubt. Von den drei AOS Filmen gefällt mir Beyond bisher wirklich am besten. Die Crew ist merklich zusammengewachsen. Ganz besonders hat mir die Szene zwischen Kirk und McCoy in Kirks Quartier gefallen, da sie meiner Ansicht nach die tiefe Freundschaft der beiden wunderbar einfängt. Jims Melancholie zieht sich plausibel durch den Film, bis er zu dem Punkt gelangt, an dem ihm endlich klar wird, dass er längst nicht mehr im Schatten seines Vaters lebt. Auch die Szenen mit Spock und McCoy sind ausgezeichnet. Der bissige Humor zwischen beiden ist exakt so, wie man ihn aus der klassischen Serie bzw. den dazugehörigen Filmen kennt.
Auch die Hinweise auf die Enterprise Ära mit Captain Archer, den MACOS etc. fand ich ganz hervorragend, ebenso natürlich die Hinweise auf gewisse TOS Episoden. Allzu große Logikfehler sind mir diesmal nicht aufgefallen und ich war heilfroh, dass Jim Kirk das Babe (Jaylah) zur Abwechslung mal nicht angebaggert hat und dass der Film tatsächlich für sich allein steht und nicht etwa ein Remake eines klassischen Themas war.

Dass sich Spock und Uhura scheinbar getrennt haben, finde ich sehr schade. Dass Sulu fortan als homosexuell in den Kanon eingeht dagegen klasse. Auch wenn mir persönlich McCoy lieber gewesen wäre. Karl Urban hat bereits in der Vergangenheit einen homosexuellen Sanitäter gespielt, daher hätte ich ihn mir besser in dieser Rolle vorstellen können.^^ Aber sei es drum, dafür gibt es ja Fanfiction. <3

Das Herz bricht mir allerdings jedes Mal beim Abspann, wenn die Widmungen für Leonard Nimoy und Anton Yelchin erscheinen. Leonard hat sein Leben wenigstens gelebt. Anton ist eindeutig zu früh von uns gegangen und ich kann mir einen vierten Film ohne ihn kaum vorstellen. 🙁 Mögen sie beide in Frieden ruhen!

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