• Allgemein,  Körper u. Geist

    Das Leben und ich

    In den letzten Wochen hat sich wieder allerhand in meinem Leben getan. Am 1. November haben wir uns mit meinen Schwestern und deren Familien getroffen, um den ersten Todestag unserer Mutter gemeinsam zu verbringen. Allein hätte keine von uns diesen Tag so gut überstanden. Es tat gut, dass wir uns gegenseitig trösten und an die schönen Zeiten erinnern konnten. Ich kann nur immer noch nicht glauben, dass bereits ein Jahr vergangen ist.

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    Rückblickend

    Die letzten Monate sind tatsächlich wie im Flug vergangen. Am 9. Juli habe ich meine praktische Prüfung mit einer 2 bestanden und bin nun eine examinierte MFA. 😀 Im Krankenhaus gab es aber leider keine freie Stelle in der für mich infrage kommenden Station (Kardiologie), so dass ich mich nach einem neuen Arbeitgeber umgesehen habe. Inzwischen bin ich in einer gynäkologischen Praxis, wo drei Ärztinnen und fünf weitere MFAs arbeiten (einige in Teilzeit, so wie ich). Es ist okay, aber nichts im Vergleich zu meiner Arbeit im Krankenhaus. Das fehlt mir doch mehr als erwartet. Vielleicht tut sich ja doch noch irgendwann ein Job da für mich auf. Die Hoffnung…

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    Wiedereingliederung

    Schon bald sind die 4 Wochen der Wiedereingliederung überstanden. Die ersten zwei, in denen ich täglich 3 Stunden gearbeitet habe, sind wirklich wie im Flug vergangen. Mit jedem Tag wurde ich sicherer bei der Arbeit und auch die Schmerzen waren mit 1-3 Ibus (je nach Tag) auszuhalten. Gestern habe ich das Knie allerdings wohl überlastet, so dass es sehr viel stärker schmerzt(e) als die übrigen Tage zuvor und das trotz Medikamenten. Nun ja, auch die letzten Tage werde ich hoffentlich noch gut überstehen. Dann ist erstmal eine kleine Pause angesagt, bis ich meine Abschlussprüfung mache. 🙂 An eine Vollzeitbeschäftigung ist derzeit allerdings nicht zu denken. Dafür habe ich trotz guter…

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    Auf eigenen Beinen

    Zustand nach Patellarsehnenruptur: knapp 20 Wochen später Am 20. März, welches der Geburtstag meiner Mutter gewesen wäre, habe ich die Drahtschlaufe aus meinem Knie entfernt bekommen. Die Operation wurde ambulant unter einem Femoralisblock gemacht. Das heißt, mir wurde das Xylonest (Anästhetikum) direkt in die Femoralisarterie gegeben, so dass lediglich das linke Bein betäubt war. Das hat extrem gut funktioniert, muss ich sagen. Der Anästhesist hat es auch gut mit mir gemeint und mich dermaßen mit Propofol abgeschossen, dass ich absolut nichts von der OP mitbekommen habe. Zumindest erinnere ich mich an nichts. 😉 Drei Stunden nach der OP konnte ich bereits wieder mit Gehhilfen herumspazieren und so durfte mein Mann…

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    Vier Wochen später

    Zustand nach Patellarsehnenruptur: 6 Wochen post OP Seit meinem letzten Blogeintrag sind rund 4 Wochen vergangen. Morgen liegt die Operation bereits 6 Wochen zurück! Und stellt euch vor, ich kann mein Knie – mit Hilfe eines Trainingsgeräts – inzwischen wieder auf 90 Grad beugen! Ich bin so glücklich! Das schien mir in den ersten Tagen nach der OP kaum jemals wieder möglich. Aber es geht und sogar richtig gut. Ich bin meinem Trainingsplan voraus und die Physiotherapeutin ist sehr zufrieden mit mir. Ab morgen kann ich langsam damit beginnen, die Muskulatur im linken Bein wieder aufzubauen, die durch die Ruhigstellung komplett geschwächt ist. Aktuell schaffe ich es nicht, dass Knie…

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    Heilungsprozess

    Zustand nach Patellarsehnenruptur: 10 Tage post OP Am 18. Januar hatte ich meine Knie-OP. Wenn man davon absieht, dass der Femoralis-Katheter leider nichts gebracht hat und ich zwei Tage lang in Agonie verbrachte – man hat mir nicht geglaubt, dass das Schmerzmittel nicht ins Bein, sondern ins Bett läuft! – geht es mir inzwischen einigermaßen gut. Einigermaßen, weil die Umstände natürlich trotz guter Genesung nerven. Ohne Krücken komme ich keinen Meter weit, jeder noch so kleine Gang (aufs Klo etc.) ist eine halbe Weltreise und noch nicht mal duschen oder jede andere Form der Körperhygiene klappt ohne Hilfe. Mein Mann ist wunderbar und unterstützt mich nach besten Kräften. Gegen meinen…

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    Wie gewonnen …

    … so zeronnnen! Als ich Ende September letzten Jahres von der Ärztekammer die lange ersehnte Zusage zur Verkürzung meiner Ausbildung zur MFA bekam, war ich zunächst überglücklich und auch ein wenig in Panik. Mit der Zulassung kamen nämlich auch gleich die Prüfungstermine und so hatte ich nur noch rund 6 Wochen Zeit, um mich auf die schriftlichen Abschlussprüfungen vorzubereiten. Mein 40. Geburtstag fiel deshalb aufgrund von massiver Feierunlust wegen des aufgekommenen Stresses ins Wasser. Das war jedoch nur halb so schlimm, da ich eh kein Partymensch bin.