Seit meinem letzten Gartenbeitrag ist ganz schön viel Zeit vergangen, habe ich eben gesehen. In den letzten 1,5 Jahren hat sich unser Garten sehr gewandelt. Wir haben inzwischen einen Cottage-Stadtgarten, der Heimat für unzählige Insekten, Vögel und Igel geworden ist.
Unsere Nachbarn waren auch so lieb und haben immer mal wieder Fotos von oben für uns gemacht. Und ich muss echt sagen, ich bin richtig stolz auf unsere Leistung. Dass dieser Garten auf einer Tiefgarage sitzt und nur rund 40 cm tiefen Boden hat, merkt man ihm kaum an. Höchstens im Sommer, wenn es extrem heiß ist, wie in den letzten Wochen. Da müssen wir wirklich täglich gießen, weil natürlich kein Grundwasserspeicher vorhanden ist.
Aber seht am besten selbst, wie prächtig unser kleiner Garten gedeiht!





















Insbesondere in diesem Jahr hat sich viel getan. Wir haben endlich mal vernünftige Wege durch den Garten gestaltet, die zum Entdecken und Genießen verführen. Die Wiese, die im Sommer regelmäßig abgestorben ist, haben wir komplett ersetzt. Zuletzt haben wir sogar einen kleinen Säulen-Holunderbaum (Sambucus nigra ‚Black Lace‘) gepflanzt. Der ist aber erst knapp ein Meter groß. Ich fand die dunklen Blätter so schön und ich liebe Holunderblüten. Davon abgesehen, gilt der Holunder als Segensbaum, der unter anderem böse Geister fernhält. Also nicht nur schön, sondern auch esoterisch wertvoll. 😀
In diesem Jahr konnte ich auch endlich so richtig Erdbeeren und Himbeeren ernten. Salat, grüne Bohnen und 4 verschiedene Sorten Tomaten füllen unsere Bäuche ebenfalls regelmäßig. Und wir hatten zum ersten Mal Kartoffeln! Das war allerdings ein Experiment, da meine Kartoffeln im Keller ausgetrieben haben. Und so habe ich sie im März einfach ins Bett gepflanzt. Hat erstaunlich gut geklappt. Nächstes Jahr gehen wir das etwas geplanter an.